Baubeschreibung der Gebäudeausführung

Stand: 01.03.2018

1 .      Gründung

1.1     Stadthaus und Gartenhaus, Stahlbetonplatten gemäß Statik

1.2     Tiefgarage, Stahlbetonplatte gemäß Statik

 

2 .      Wände

2.1     Außenwände KG Häuser+Tiefgarage Halbfertigteil-/ Ortbetonwände gemäß Statik

2.2     Wände Aufzugsschächte der Häuser, Halbfertigteil-/ Ortbetonwände gemäß Statik

2.3     Außenwände ab Erdgeschoss Kalksandstein-Mauerwerk gemäß Statik

2.4     Innenwände als Trockenleichtbauwände Oberfläche Q2 ggf. Kalksandstein-Mauerwerk gemäß

          Statik

          Innerhalb von Wohnungen bestehen keine Anforderungen an den baulichen Schallschutz.

          Wände zwischen Wohnungen und Wände zum Treppenhaus haben ein bewertetes Schalldämm-

          Maß R'w von mindestens 55 dB.

2.5     Innenputz

          Innenputz als Gipsputz Oberfläche Q2, Bäder erhalten einen Aqua Protect Gipsputz

          Oberfläche Q2 o. glw.

2.6     Kellergeschoss – Abstellräume zu den Wohnungen:

          Gittertrennwandsystem TSB-Stahlgitter Höhe 2,40m, vorgerüstet für Vorhängeschloss

          Fabrikat: TSB-Trennwandsystembau GmbH o. glw.

 

3 .      Geschossdecken

3.1     Geschossdecken als Stahlbetonhalbfertigteildecken als Filigrandeckenelemente, Stoßfugen

          verspachtelt und geschliffen Oberfläche Q2, auf Außen- und tragenden Innenwänden gemäß

          Statik gelagert

          Die Geschossdecken besitzen ein bewertetes Schalldämm-Maß R'w von mindestens 56 dB.

          Der bewertete Norm-Trittschall-Pegel wird kleiner als 46 dB sein.

          Dachterrassen haben einen bewerteten Norm-Trittschall-Pegel von höchstens 49 dB.

 

4 .      Außenfassade

4.1     Außenputzsystem

          Wärmedämmverbundsystem mit Oberputz und Anstrich, in Fassadenteilbereichen mit vorgehängtem              und hinterlüftetem Fassadensystem gemäß Energieeinsparverordnung(EnEV) entsprechend

          Entwurfs- und Farbkonzept des Architekten.

 

5 .      Fenster / Fenstertüren / Rollläden

5.1     Fenster

          Fenster in Kunststoff als Dreh- oder Drehkippflügel angeschlagen, 3-fach Isolierverglasung nach

          EnEV; Farbe: gemäß Farbkonzept des Architekten, Griffolive: weiß entsprechend Fenstersystem und

          Farbkonzept, im EG mit abschließbarer Griffolive, 

          Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes gemäß EnEV

5.2     Rollläden

          Sämtliche Fenster in den Wohngeschossen erhalten einen elektrisch betriebenen Rollladen,

          Alupanzer, Farbe: Alu-Natur bzw. nach Farbkonzept des Architekten

          Die Fenster der Treppenhäuser erhalten keine Rollläden.

5.3     Fensterbänke innen

          Innenfensterbänke: Naturstein Jura Marmor beige gemäß Konzept des Architekten.

5.4     Fensterbänke außen

          Aluminium System-Außenfensterbank, Farbe Alu-Natur entsprechend Farbkonzept des Architekten.

 

6 .      Dach

6.1     Dachform

          Stadthaus-Flachdach: als Stahlbetondecke gemäß Statik und teilweise als Sparrendach

          Gartenhaus-Flachdach: als Stahlbetondecke gemäß Statik

6.2     Dacheindeckung

          Stadthaus: Flachdach-Grunddämmung / Gefälledämmung gemäß EnEV mit

          Bitumenabdichtung 2-lagig 

          Sparrendach-Zwischensparrendämmung gemäß EnEV mit Ziegeleindeckung  

          entsprechend Entwurfskonzept des Architekten

          Gartenhaus: Flachdach-Grunddämmung / Gefälledämmung gemäß EnEV mit

          Bitumenabdichtung 2-lagig

6.3     Balkone als Stahlbetonfertigteilelemente mit aufgeständertem Betonwerksteinbelag,

          Format 40x40 cm o. glw. (gebürstete und imprägnierte Betonoberfläche) Farbe gemäß Konzept

          des Architekten.

          Die Balkonunterseiten erhalten eine Farbbeschichtung gemäß Entwurfs- und Farbkonzept des

          Architekten.

6.4     Wände und Decke Tiefgarage

          Betonhohlwandelemente mit dauerelastisch verfugten Stoßfugen, Oberfläche Beton sichtbar,

          Filigrandeckenelemente als Stahlbetonhalbfertigteildecken, Deckenuntersicht im Bereich der TG

          Stoßfugen offen, Oberfläche Beton sichtbar, Tiefgargendecke aufseitig: Systemabdichtung

          teilweise begrünt als Rasen- bzw. Pflanzflächen und im Bereich der Hauszuwegungen befestigt

          gemäß Architekten- und Außenanlagenplanung

 

7 .      Estrich bzw. Bodenbelag

7.1     Estrich

          Kellergeschoss: Abstellräume, Fahrradraum, Haustechnikräume erhalten einen Zementestrich auf

          Trennlage

          Wohngeschosse:  Wohngeschosse erhalten einen schwimmenden Heiz-Estrich als Zementestrich

          Treppenhäuser:    erhalten einen schwimmenden Zementestrich

7.2     Bodenbeläge-Wohnungen

          Flur / Abstellraum / Wohnen+Essen / Schlafen / Kinderzimmer / Ankleide:

          Laminat oder Teppichbelag; Materialpreis 25,-- €/m² inkl. MwSt. optional Parkett oder Designbelag

          gegen Aufpreis.

          Küche:

          Bodenfliesen 30x30 bis 30x60; Materialpreis 25,-- €/m² inkl. MwSt.

          Fliesenspiegel Küchenzeile, Höhe 60cm, beginnend 0,80 m über OKFF. (ca. 3 m²),

          Wandfliesen 15 x 15 weiß matt o. glw., Materialpreis: 25,-- €/m² inkl. MwSt.

          Gäste WC / Bäder:

          Bodenfliesen 30x30 bis 30x60; Materialpreis 25,-- €/m² inkl. MwSt.

          Wandfliesen 15x15 bis 20x60 türhoch, Materialpreis 25,-- € / m² inkl. MwSt.

          HWR:

          Bodenfliesen 30x30 bis 30x60 einschließlich Fliesensockel,

          Materialpreis 25,-- €/m² inkl. MwSt.

7.3     Bodenbeläge-Gewerbeeinheiten

          Entree, Teeküche, WC:

          Bodenfliesen 30x30 bis 30x60; Materialpreis 25,-- €/m² inkl. MwSt.

          Fliesenspiegel Teeküche, Höhe 60cm, beginnend 0,80 m über OKFF. (ca. 3 m²),

          Wandfliesen 15 x 15 weiß matt o. glw., Materialpreis: 25,-- €/m² inkl. MwSt.

          Empfang / Büro / Besprechung:

          Laminat oder Nadelvlies; Materialpreis 25,-- €/m² inkl. MwSt. optional Parkett oder

          Designbelag gegen Aufpreis.

7.4     Treppenhaus

          Stahlbetonfertigteiltreppen und Podeste nach Planung und gemäß Statik mit Feinsteinzeug oder

          keramischen Bodenbelägen, Format und Ausführung entsprechend dem Entwurfs- und Farbkonzept

          des Architekten.

          Der bewertete Norm-Trittschall-Pegel der Treppen-Anlage wird kleiner als 46 dB sein.

7.5     Gemeinschaftsräume / Abstellräume

          Kellergeschoss:

          Abstellräume, Fahrradraum, Haustechnikräume erhalten einen staubbindenden Anstrich,

          Farbe: betongrau

7.6     Tiefgarage: Stb.-Bodenplatte gemäß Statik mit einer 2-K-Bodenbeschichtung, Farbe: betongrau

 

8 .      Türen / Tore

8.1     Wohnungen-Innentüren

          Türblätter und Zargen Leitfabrikat: Westag & Getalit o. glw. mit Systemdichtung,

          Oberfläche Türblätter: Weißlack, Zargen: Oberfläche CPL-Beschichtung weiß o. glw.

          Beschläge: Leitfabrikat Häfele o. glw., Türdrücker: Leitfabrikat: Hoppe-Amsterdam o. glw.

8.2     Wohnungseingangstüren

          Stahlumfassungszargen und Türblätter Leitfabrikat: Westag & Getalit o. glw. mit Systemdichtung,

          Oberfläche Türblätter: Weißlack, Zargen: Beschichtung weiß lackiert o. glw.,

          Beschläge: Leitfabrikat Häfele o. glw., Türdrücker: Leitfabrikat: Hoppe-Amsterdam o. glw.,

          Spion, absenkbarer Bodendichtung, Profilzylinder entsprechend Schließanlage mit 3 Schlüsseln,

          Einbruchschutz RC 2 (Sicherheitsschloss mit 3-fach Verriegelung)

          Die Wohnungseingangstüren haben ein bewertetes Schalldämm-Maß R'w,B von mindestens 37 dB.

8.3     Kellerräume, Haustechnikräume, Tiefgarage:

          Brandschutz- und Stahlblechtüren mit Umfassungszargen als Systemtür nach Erfordernis,

          Farbbeschichtung nach Farbkonzept.

8.4     Hauseingangstür

          Einflügelige pulverbeschichtete Aluminiumtür mit Glasausschnitt, Sicherheitsbeschläge, mit

          Profilzylinder, 3-fach Sicherheitsverriegelung, Farbe gemäß Farbkonzept des Architekten mit

          zentraler Schließanlage

8.5     Tiefgarage

          Elektromotorisches Sektionaltor und 1 Stück Funkfernbedienung je Stellplatz,

          Farbe: nach Farbkonzept des Architekten, Fluchttür als Stahltüranlage entsprechend

          Brandschutzkonzept

        

9 .      Heizung/ Lüftung

9.1     Wärmeerzeugungsanlage

          Die Gebäude werden jeweils gemäß Berechnung nach ENEV und zur Erfüllung des EEWärmeG

          durch ein Gasbrennwertgerät und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe versorgt.

          Die Wärmepumpenanlage (elektrisch angetriebene Wärmepumpe (Luft/Wasser)) besteht aus einem

          Innengerät im dafür vorgesehenen Heizhaus und einem sich im rückseitigen Außenbereich befind-

          lichen Verdampfer. Der Verdampfer hat eine besonders flache Bauform (Tischverdampfer), so dass

          eine gute optische Einfügung erfolgt.

          Bei Nichterreichen der gewünschten Vorlauftemperatur wird das Brennwertgerät zugeschaltet.

          Die Steuerung des Gasbrennwertgerätes, der Wärmepumpe sowie der Heizkreise erfolgt

          witterungsgeführt.

9.2     Ausstattung Wohnungen

          Die Wohnräume werden über Warmwasser-Fußbodenheizung beheizt. Die Regelung erfolgt

          raumweise über elektronische Raumthermostate. Die Hauptbäder erhalten zusätzlich einen

          Handtuchheizkörper, Farbe: weiß, Leitfabrikat: Cosmo Standard o. glw..

9.3     Lüftungsanlage

          Die Bäder und Hauswirtschaftsräume ohne Fenster werden durch eine reine Abluftanlage

          entlüftet.

          Die Lüfter werden über den Lichtschalter bzw. Feuchtesensor eingeschaltet und schalten sich nach

          einer eingestellten Nachlaufzeit bzw. entsprechender Raumfeuchte automatisch aus. Die notwendige

          Nachströmung erfolgt durch Unterschnitte der Innentüren und Fenstereinbauten

          z.B: Regelair. Die Abluft wird über Dach geführt.

9.4     Lüftungsanlage Kellerräume

          Die Kellerräume werden durch eine reine Abluftanlage entlüftet.

          Der Lüfter wird über eine Zeitschaltuhr gesteuert. Die notwendige Nachströmung erfolgt durch

          Nachströmöffnungen. Die Abluft wird über ein Lüftungsgitter in die Tiefgarage geführt.

 

10 .    Elektrische Anlage

10.1   Niederspannung

          Abstellräume, Fahrradraum, Haustechnikräume, Tiefgarage erhalten eine auf Putz-Installation und

          technische Anbauleuchten gemäß Entwurfs- und Ausführungskonzept.

          In den Treppenhäusern erfolgen sämtliche Elektroinstallationen unter Putz. Die Beleuchtung erfolgt

          mittels Anbauleuchten in Verbindung mit Bewegungsmeldern. Jedes Haus erhält über einen

          gemeinsamen Hausanschluss eine eigene Zählerverteilung. Nach dem gemeinsamen HAK wird mit

          einem Hauptleitungsverteiler die Haupteinspeiseleitung zum jeweiligen Zählerschrank geführt. Am

          Hausanschluss wird der Überspannungsschutz Typ I (grob) realisiert.

          Der Hauptleitungsverteiler zur Versorgung von Stadt- und Gartenhaus sowie der Tiefgarage wird im

          ELT- Anschlussraum des Stadthauses aufgestellt.

          In den jeweiligen Zählerschränken der Häuser befindet sich eine EVU-Verrechnungsmessung

          (Zähler) für jede WE und ein gesonderter Zähler für die Allgemeinanlage. Hier wird der

          Überspannungsschutz Typ II realisiert.

          Die Tiefgarage, die Außenbeleuchtung und die Heizung werden über separate Zähler im Zähler-

          schrank Stadthaus versorgt, so dass die Betriebskosten dafür gesondert erfasst werden können.

          Jede Wohneinheit bekommt einen Einbauunterverteiler mit den erforderlichen Einbaugeräten.

          Die Anzahl der Steckdosen, Wand- und Deckenauslässe werden unter Ausschluss der DIN 18015

          wie folgt ausgeführt:

          Leitfabrikat der Schalter und Steckdosen: Merten System M polarweis o. glw..

10.2   Schwachstrom

          Jede Wohnung erhält eine Türsprechanlage mit Farbmonitor und Türöffner

          (Leitfabrikat: TCS oder glw.).  

          Telefon: Jede Wohnung erhält im Flur eine Gf-TA-Dose (Glasfaser-Teilnehmeranschluss-dose) als

          möglichen Anschlusspunkt eines Routers (ein Router ist nicht im Leistungsumfang enthalten).

          Optional ist gegen Aufpreis eine Datenverkabelung der Wohnung mit einem zentralen Medien-

          schrank möglich.

          TV Anschluss: je Wohnraum eine TV Anschlussdose. Kabelfernsehen ist nur mit einem separaten

          Vertrag mit dem Kabelnetzbetreiber möglich. Die Installation einer Satellitenanlage ist nicht möglich.

 

          Wohnungsausstattung:

             Flur:                              2 Wechselschalter (WE 2.3, 2.6, 2.9 erhalten Tasterschaltung mit 4 Taster)

                                                  1 Kreuzschalter (WE 2.3, 2.6, 2.9 erhalten Tasterschaltung mit 4 Taster)

                                                  2 Deckenauslässe (WE 2.3, 2.6, 2.9 erhalten 3 Deckenauslässe)

                                                  4 Steckdosen

                                                  1 Gf-TA Dose (Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose)

 

             Wohnen/Essen:            2 Wechselschalter

                                                  3 Ausschalter

                                                 10 Steckdosen

                                                  2 Deckenauslässe

                                                  1 Anschluss TV

                                                  1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

 

             Schlafen:                      2 Wechselschalter

                                                  1 Kreuzschalter

                                                  1 Deckenauslass

                                                  1 Anschluss TV

                                                  5 Steckdosen

                                                  1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

 

             Kinderzimmer:              1 Ausschalter

                                                  1 Deckenauslass

                                                  1 Anschluss TV

                                                  5 Steckdosen

                                                  1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

             

             Terrasse bzw. Balkon:  1 Wandleuchte, von innen schaltbar

                                                  1 Außensteckdose von innen abschaltbar

           

             Küche:                          1 Ausschalter

                                                  1 Deckenauslass

                                                  1 Deckenauslass oder im Wandbereich 1 Stück

                                                  Steckdose für Küchenabluft

                                                  1 Herdanschlussdose 400V

                                                  1 Geschirrspüler-Steckdose

                                                  11 Steckdosen

                                                  1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

 

             Bad:                              1 Serienschalter oder 2 Ausschalter

                                                  1 Deckenauslass

                                                  1 Wandauslass

                                                  2 Steckdosen

                                                  1 Waschmaschinen-Steckdose (bei 2-Raum-Whg.)

                                                  1 Trockner-Steckdose (bei 2-Raum-Whg.)

                                                  1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

                                                  (bei Ausführung mit Fenster)

 

             Gäste WC:                   1 Serienschalter einschließlich Anschluss für Lüfter

                                                  1 Deckenauslass

                                                  1 Wandauslass

                                                  2 Steckdosen

                                                  1 Waschmaschinen-Steckdose (außer in WE 2.3 und 2.8)

                                                  1 Trockner-Steckdose (außer in WE 2.3 und 2.8)

           

            HWR-Wohnungen:        1 Ausschalter   

                                                  1 Deckenauslass

                                                  1 Steckdose                                       

                                                  1 Waschmaschinen-Steckdose

                                                  1 Trockner-Steckdose

                                                  1 Anschluss für Lüfter

 

          Gewerbeeinheiten:

                                                  Die Installation eines LAN-Netzes in den Büroeinheiten ist in Abstimmung

                                                  mit dem Nutzer optional gegen Aufpreis möglich.

             Büro:                             1 Serienschalter

                                                   1 Deckenauslass

                                                   8 Steckdosen

                                                   1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

 

             Besprechung / Empfang: 1 Ausschalter

                                                   1 Deckenauslass

                                                   6 Steckdosen

                                                   1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

 

             Entree:                           2 Wechselschalter

                                                   1 Deckenauslass

                                                   3 Steckdosen

                                                   1 GFTA Dose (Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose)

 

             WC:                               1 Serienschalter einschließlich Anschluss für Lüfter

                                                   1 Deckenauslass

                                                   1 Wandauslass

                                                   2 Steckdosen

 

             Teeküche:                      1 Ausschalter

                                                   1 Deckenauslass

                                                   1 Steckdose für Küchenabluft

                                                   1 Herdanschlussdose 400V

                                                   1 Geschirrspüler-Steckdose

                                                   6 Steckdosen

                                                   1 Anschluss je Fenster mit Taster für elektr. betriebene Rollläden

                                                   (bei Ausführung mit Fenster)

 

          Allgemeine Bereiche:

             Gebäudeeingang:          Klingeltableau mit Video- und Sprechmodul in Briefkastenanlage

                                                    integriert nach Fachplanung IBW

                                                   1 Beleuchtete Hausnummer

                                                   1 Wand- oder Deckenleuchte in Verbindung mit Bewegungsmelder

                                                   gemäß Fachplanung IBW

 

             Flur / Treppenhaus:       Wand- oder Deckenleuchte in Verbindung mit Bewegungsmelder

                                                   gemäß Fachplanung IBW

 

             Tiefgarage:                    Technische Leuchten gemäß Fachplanung IBW

                                                   1 Anschluss für Motorantrieb Sektionaltor

                                                   1 Taster innen als Betätigung der Sektionaltoranlage

                                                   1 Schlüsseltaster außen für Betätigung der Sektionaltoranlage

                                                   Die Tiefgaragenzufahrt erhält eine elektrische Rampenheizung, Temperatur

                                                   gesteuert.

 

             Fahrradraum:                Technische Leuchten nach Fachplanung IBW

                                                   1 Ausschalter

                                                   1 Steckdose über Gemeinschaftszähler

 

             Abstellräume KG privat: 1 technische Leuchte gemäß Fachplanung IBW über Wohnungszähler

                                                   1 Ausschalter

                                                   1 Steckdose über Wohnungszähler

 

             Haustechnik:                 Technische Leuchten nach Fachplanung IBW

                                                   1 Ausschalter

                                                   1 Doppelsteckdose über Gemeinschaftszähler

                                                   1 CEE- Steckdose 16A über Gemeinschaftszähler

        

             Allg. Außenbereiche:     1 Stück Außensteckdosen je Haus schaltbar aus Haustechnikraum

                                                   Außenbeleuchtung als Wand- bzw. Pollerleuchten nach Fachplanung IBW

 

11 .    Sanitärausstattung

11.1   Küche

         1 Zapfstelle für Warm- und Kaltwasser, Geschirrspüleranschluss, 1 Stück SW-Anschluss

11.2   Bäder / Gäste WC

          Die Sanitärobjekte sind in weiß vorgesehen.

          Die Ausstattung erfolgt mit Armaturen des Leitfabrikates: Grohe Concetto o. glw.,

          Keramik (Bad/WC): Leitfabrikat Derby Style o. glw. Duschabtrennungen: mit Alu-Profilen und

          Acrylglasfüllung-Klarglas, Leitfabrikat Duka o.glw..

          Tiefspül -WC-Anlage mit Kunststoffsitz. Einbauspülkasten mit Sparfunktion.

          Badewanne 170 cm x 75 cm mit Wannenträger, Wannenfüll- und Brausebatterie. Duschtasse

          90 cm x 90 cm Leitfabrikat Hoesch o.glw. mit Brausehalter und Brausegarnitur. Waschtischanlage mit

          Einhebel-Mischbatterie.

          WE 1.11 erhält eine zusätzliche Duschtasse mit 150 cm x 100 cm und

          WE 2.11 erhält eine zusätzliche Duschtasse mit 150 cm x 80 cm Leitfabrikat Hoesch o.glw.

11.3   Terrassen Erdgeschoss

          Die Terrassen im Erdgeschoss erhalten je Wohneinheit eine Kaltwasseraußenzapfstelle.

 

12 .    HLS-Installationen

12.1   Abwasseranlage

          Abflussrohre und Formstücke aus schallgedämmtem Hausabflussrohr (dickwandiges,    

          mineralverstärktes Polypropylen).

12.2   Trinkwasseranlage

          Die Hauptverteilung sowie die Steigstränge erfolgen in Edelstahl-Installationsrohr blank.

          Die Wohnungsverteilung erfolgt in PE-Xc/Al/PE-Xc Mehrschichtverbundrohr.

12.3   Heizungsanlage

          Die Hauptverteilung sowie die Steigstränge erfolgen in Rohrleitungen aus unlegiertem Stahl. Die

          Fußbodenheizungsverteilung erfolgt in 5-Schichten PE-Xc Rohr, mit innenliegender Sauerstoffsperre.

          Schall-Immissionen (Spitzen-Pegel Lmax,n) infolge der oben aufgeführten HLS-Installationen sind

          nicht größer als 27 dB(AF).

 

13 .    Putz- und Malerarbeiten

13.1   Nebenbereich, Fahrradraum, Abstellraum, Haustechnikraum:

          Stahlbetonfertigteile gemäß Planung IBW, Decken als Filigrandecken (Stoßfugen gespachtelt und

          geschliffen) und Wände Oberfläche Q2 erhalten einen weißen Farbanstrich.

13.2   Tiefgarage

          Wände und Decken, Stahlbetonfertigteile gemäß Statik,

          Deckenplatten: Stoßfugen: als offene Fuge nicht verspachtelt

          Wände: Stoßfugen dauerelastisch negativ geschlossen, Anschlussbereiche der Häuser teilweise

          gedämmt nach Detailplanung mit weißem Anstrich.

13.3   Treppenhaus

          Gipsputz mit Malervlies und hellem Anstrich gemäß Farbkonzept.

13.4   Wände-Wohnungen:

          Trockenbauwände bzw. Gipsputz gemäß Punkt 2.5 Oberfläche Q2 mit Malervlies und weißem

          Anstrich.

13.5   Wände-Bäder / Gäste WC`s:

          Trockenbauwände bzw. Gipsputz gemäß Punkt 2.5 oberhalb der Verfliesung, Oberfläche Q2 mit

          Malervlies und weißem Anstrich.

13.6   Wohnräume, Bäder, WC`s, Küchen, HWR

          Decken als Filigrandecken, Stoßfugen gespachtelt und geschliffen, Oberfläche Q2 mit Malervlies und

          weißem Anstrich.

          Optional ist ein Tapetenbelag gegen Aufpreis möglich.

 

14 .    Schlosserarbeiten / Metallbau

14.1   Treppenhaus

          Geländeranlage mit Holzhandlauf gemäß Ausführungsplanung IBW, beschichtet gemäß

          Farbkonzept, der Handlauf befindet sich am Treppenauge

14.2   Balkone: erhalten eine Geländeranlage / Absturzsicherung als beschichtete Stahlkonstruktion gemäß

          Ausführungsplanung IBW

 

15 .    Aufzugsanlage

          Aufzugsanlage entsprechend Detail- und Ausführungskonzept IBW, Fabrikat: Schindler oder

          gleichwertig, Notrufanlage im Kabineninneren mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle

          Die Aufzugsanlage verursacht Schall-Immissionen (Spitzen-Pegel Lmax,n), die nicht größer als

          27 dB(AF) sind.

 

16 .    Hauseingang außen allgemein

          Briefkasten- mit Wechselsprechanlage mit Videoauge entsprechend Ausführungskonzept IBW.

          Das Sprechmodul mit Videoauge und Gegensprechanlage wird im Eingangsbereich eingearbeitet.

          Die Klingelknöpfe sind hinterleuchtet und mit austauschbaren Namensschildern versehen.

          Fahrradstellplätze entsprechend Ausführungskonzept IBW.

 

17 .    Außenanlagen

          Wege werden mit Betonrechteckpflaster bzw. versickerungsfähigem Betonsteinpflaster inkl.

          Einfassung mit Rasenkantensteinen nach Ausführungsplanung IBW hergestellt.

          Zufahrt und TG Rampe erhalten ein versickerungsfähiges Betonsteinpflaster nach Ausführungs-

          planung IBW.

          Die Terrassen erhalten einen Belag aus Betonwerkstein, Format: 40x40 cm o. glw. (gebürstete

          und imprägnierte Betonoberfläche), Einfassung mit Rasenkantensteinen.

          Höhenanpassungen erfolgen mittels Geländeprofilierungen in Verbindung mit

          Betonrundpalisaden bzw. nach Erfordernis mit Winkelstützelementen betongrau.

 

          Die Einfriedung des Grundstückes erfolgt im südlichen Bereich mittels einer massiven

          Wandkonstruktion und in den restlichen Teilbereichen mittels Stabgitterzaun entsprechend

          Außenanlagenplanung IBW.

          Die Andeckung des Grundstückes erfolgt mit Oberboden, Rasenansaat mit erstem Schnitt und

          Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern.

          Die Gestaltung und Bepflanzung erfolgt gemäß Außenanlagenplanung. Die Ersatzpflanzungen aus

          den behördlichen Auflagen sind zu übernehmen und dauerhaft zu pflegen und zu erhalten.

          Die Versickerung des Niederschlagswassers erfolgt gemäß behördlichen Auflagen auf dem

          Grundstück. Die dauerhafte Wartung und Pflege der Versickerungsanlagen obliegt der

          Wohneigentümergemeinschaft.

 

Allgemeine Bemerkungen

 

          Jede Wohnung wird mit Verbrauchszählern für die Wärmemenge sowie für die Warm- und

          Kaltwassermengen ausgestattet. Damit wird der Verbrauch je Wohnung exakt gemessen und ist

          am Zähler ablesbar.

          Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen wird jede Wohnung mit Rauchmeldern in den Schlafräumen

          und Fluchtwegen innerhalb der Wohnungen ausgestattet.

          Die Zähler und Rauchmelder sind durch die jeweilige Wohnungseigentümergemeinschaft zu leasen.

          Den Leasingvertrag für die Erstausstattung schließt die Hausverwaltung im Namen der

          Wohnungseigentümergemeinschaft ab.

          Um die Einheitlichkeit der Gebäude und der Außenanlage zu wahren, bleibt die äußere

          Gestaltung und Farbgebung dem Architekten bzw. dem Bauträger vorbehalten. Änderungen,

          sei es nach dem Prinzip der Gleichwertigkeit oder sei es auf Grund behördlicher Auflagen, bleiben

          vorbehalten.

 

          Die in den Bauplänen angegebenen Maße sind Rohbaumaße ohne Putz und keine Fertigmaße.

          Zeichnerische Darstellungen in den Plänen, wie bspw. Möbel, Küchenzeile und Pflanzen,

          dienen lediglich zur Veranschaulichung und sind nicht Bestandteil des Leistungsumfanges.

 

          Die Flächenberechnung der Aufteilungspläne basiert auf der Wohnflächenverordnung zum Stand

          der Baubeschreibung.

 

         Schallschutzanforderungen an Bauteile, welche nicht in den oben aufgeführten Aufzählungen fixiert

         sind, werden entsprechend der DIN 4109 Beiblatt 2 (Empfehlungen für erhöhten Schallschutz) in der

         aktualisierten Fassung DIN SPEC 91314 (2017) zugesichert und vereinbart.

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Ansprechpartner: Herr Ahaus | Telefon: 03943 - 565 120 | eMail: ahaus@goethe45.de
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